Öffentliche Vorträge

Steuerpolitisches Papier

Steuerberater Brosch stellt steuerpolitisches Papier anlässlich eines parlamentarischen Abends mit Podiumsdiskussion in Berlin vor

Am Dienstag, den 23. September 2003 wurde im Rahmen eines parlamentarischen Abends in den Räumen der DaimlerChrysler Services AG am Potsdamer Platz in Berlin das Steuer-ABC etwa 150 geladenen Gästen vorgestellt.

 

 

Die Veranstaltung wurde vom Aktionskreis Leistungsträger (AK-L) ausgerichtet.

 

 

Nach Begrüßung durch den Präsidenten des koordinierenden Verbandes und Aufsichtsrat der DaimlerChrysler AG, Herrn Manfred Göbels, wurden die wesentlichen Thesen des steuerpolitischen Papiers durch den Vertreter des AK-L, Steuerberater/VBp Siegmund Brosch, präsentiert.

 

 

Anschließend fand eine Podiumsdiskussion mit hochrangigen Steuerexperten aller Bundestagsparteien statt, die durch Dr. Friedrich Thelen, dem Leiter des Berliner Büros der Wirtschaftswoche moderiert wurde. Podiumsteilnehmer waren:

 

  • Jörg-Otto Spiller MdB (SPD), Finanzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion,
  • Dr. Michael Meister MdB (CDU), Finanzpolitischer Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion,
  • Christine Scheel MdB (Bündnis 90/ Die Grünen), Vorsitzende des Bundestags-Finanzausschusses,
  • Dr. Hermann Otto Solms (FDP), Vizepräsident des Deutschen Bundestages, Finanzpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion,
  • Siegmund Brosch, Steuerberater/VBp, als Vertreter des AK-L
Das ABC der Steuerreform (unter Mitarbeit von Siegmund Brosch
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Das ABC der Steuerreform - Überblick
akl-ueberblick.pdf
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Vortrag Steuerberater Brosch in Berlin vom 23.09.2003
Vortrag_Brosch.pdf
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Ankündigung in der Wirtschaftswoche vom 18.09.2003
Wirtschaftswoche.pdf
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Ankündigung in Focus vom 22.09.2003
Focus22903.pdf
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EInladung zum Parlamentarischen Abend am 23.09.2003
Einladung zum parlamentarischen Abend am
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Christine Scheel fasste zunächst die Steuergesetzänderungen der Bundesregierung zusammen, die zu niedrigen Steuersätzen geführt hat.

 

 

Im Ergebnis waren sich alle Teilnehmer darin einig, dass es einer grundlegenden Neuordnung des deutschen Steuerrechtes bedarf, wie vom AK-L u. a. in dem Papier gefordert. Es wurde der Entwurf von Prof. Kirchhof diskutiert, der an einem Einkommensteuergesetzbuch arbeitet, das die Einkommensteuer und die Körperschaftsteuer in einem Gesetzeswerk integriert. Nach dem System Kirchhof gibt es z.B. nur ein sog. Markteinkommen und nicht 7 Einkunftsarten wie derzeit.

 

 

Dr. Hermann Otto Solms stellte in diesem Zusammenhang auch seinen Steuergesetz-Entwurf vor, der erst kürzlich prämiert wurde. Ähnlich wie bei Kirchhof gibt es nach dem System Solms nur eine Einkunftsart, die Steuersätze liegen bei 15 %, 25 % bzw. 35 %. Die Formulare seien einfach auszufüllen, so daß jeder seine Steuer wieder selbst machen könne. Er wird seinen Entwurf in den nächsten Wochen im Parlament einbringen.

 

 

Gefordert wurde auch ein konsequenter Subventionsabbau. Derzeit werden die Abschaffung der Eigenheimzulage und Kürzungen bei der sog. Entfernungspauschale diskutiert.

 

 

Dr. Michael Meister setzte sich für eine komplette Abschaffung der Vermögensteuer ein.

 

 

Siegmund Brosch appellierte an die anwesenden Politiker, sich für eine Neuordnung des Steuerrechts nach den Entwürfen von Kirchhof und Solms einzusetzen. Auch Steuerberater seien bei dem derzeit geltenden Steuerchaos nicht mehr in der Lage, Mandanten vernünftig zu beraten, da die Gesetze laufend geändert werden und teilweise rückwirkend in Kraft treten. Leider konnten in den vergangenen Jahren keine grundlegenden Reformen durchgesetzt werden, da es immer an den Mehrheiten im Bundesrat fehlte. Dies sei ein Problem des föderalen Systems. Damit sei die Regierung im Grunde genommen handlungsunfähig.

Fotoalbum über parlamentarischen Abend von 23.09.2003

Weitere Informationen:

 

            Aktionskreis Leistungsträger (www.ak-leistungstraeger.de)

            ULA Deutscher Führungskräfteverband (www.ula.de)

Abgeltungsteuer

Die wichtigsten Regelungen und Handlungsstrategien der Abgeltungssteuer

Vortrag am 08.07.2008 im Kaufmanns-Casino e.V.,München

Siegmund Brosch und Torsten Normann
Siegmund Brosch und Torsten Normann
Siegmund Brosch Vortrag
Siegmund Brosch Vortrag
Vortrag Abgeltungssteuer
Vortrag_Abgeltungssteuer_08_07_2008.pdf
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Zeitschriftenbeiträge

Immobliensteuerrecht

Immobilien aktuell (Bild vom 07.01.06)
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Renorvierungskosten absetzen (Capital Heft 15/2002)
Renovierungskosten Capital 15_2002.pdf
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Die Immobilie im Ertragssteuerrecht (Serie im Immobilienteil der Süddeutschen Zeitung vom Herbst 2001 mit den Autoren Anton Götzenberger und Siegmund Brosch
Die Immobilie im Ertragssteuerrecht (1).
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Anschaffungsnaher Aufwand - Wer profitiert von den BFH-Entscheidungen (Immobilien Zeitung, Ausgabe v. 26.07.2002
Wer profitiert für die Immobilienwirtsch
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Renovierungskosten absetzen (Süddeutsche Zeitung v. 26.07.2002)
Renovierungskosten absetzen.pdf
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Vermögensverwaltende GmbH

Wertpapier GmbH (Capital 26/2002)
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Vermögensverwaltende GmbH/Familiengesellschaft (Focus-Money, Heft 48/2002 unter Mitarbeit von Siegmund Brosch)
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Steuerberatungskosten

Kosten gezielt zuordnen (Capital 2/2006)
Steuerberatungskosten gezielt zuordnen C
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Beratung ist Vertrauenssache (Capital 22/2002)
Steuerberatergebühren Vertrauen Capital
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Genossenschaftszulage

Blühende Fondslandschaften für die Genossen (Immobilienzeitung, Ausgabe 18/20023, vom 29.08.2002)
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Wohnungsbaugenossenschaftsanteile: nicht nur aus Steuergründen attraktiv (Steuer- und Wirtschafts-Kurzpost, Heft 21, vom 15.11.2002)
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Clevere Genossen (Focus Money, Heft 11/2002)
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Genossenschaftsförderung (Aufsatz in Betriebsberater, 1998)
Genossenschaftsförderung BB 1998.pdf
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Hinweis: Der Gesetzgeber hat die staatliche Eigenheimzulage und die Genossenschaftszulage (§ 17 EigZulG) ab dem 01.01.2005 abgeschafft!

 

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